Woltersdorf - 2008

Es ist wieder tiefster Herbst. Das ist nicht nur an den deutlich einstelligen Temperaturen zu merken und dass bereits ein Großteil des Laubes seinen gewohnten Platz verlassen hat, auch ist das Oktoberenduro in Wolgast schon eine Weile her.
Es sprechen also neben den Kalenderdaten alle Indizien dafür, dass es tatsächlich Anfang November ist und somit wieder der Endurolauf um den gleichnamigen Pokal in Woltersdorf unübersehbar im LM-Terminbuch prangt.
Dem Ruf des gelblich grauen, von Schotter und Steinplatten durchsetzten Matsches des Rüdersdorfer Tagebaus folgten wieder mehr Offraod-Entusiasten, als die 45 Kilometer lange Runde verkraften kann. Da halfen auch Negativ-Wetterprognosen und Thomas Hoffmanns Einschüchterungsversuche in seinem Vorbericht mit Aussagen wie: „Ihr werdet eure Absolution erfahren“ oder  „harte Unterarme vor SP-1 sind garantiert“ nichts. Im Gegenteil – wenn vielleicht auch der kleine Fiffi einiger eher dem MX Verschriebener zu einem ausgewachsenen inneren Schweinehund mutiert, der sein „Herrchen“ lieber auf dem Fernsehsessel sieht, wird der wahre Endurist durch solch kühne Behauptungen erst so richtig aufmerksam und seine Vorfreude auf die Veranstaltung steigt ins Unkontrollierbare – da wirken auch Bilder „zufällig“ rudelweise auf einer Wiese umgekippter, dicker Bäume nicht abschreckend. ;o) Von vielen Spätentschlossenen musste die Nennung also zurückgewiesen werden und sie konnten sich höchstens vor Gram im geheizten Heim verkriechen oder am Renntag unter die Zuschauer mischen, was dann auch einige taten. Trotzdem waren es wieder einmal mehr als 200 Starter, die mit dem Event ihre Geländefahrerseele für diese Saison doch noch ins Gleichgewicht bringen konnten, denn leider waren es in diesem Jahr nach dem Aus beim MC-Kuhstorf insgesamt nur noch 5 LM-Läufe – da möchte man sich den Finallauf mit dem Ruf, DAS Rennen zu sein, auf keinen Fall untätig ansehen müssen oder hinterher einen Bericht lesen, bei dem man nicht zustimmend nicken und vor sich hin murmeln kann „Genauso ging’s mir auch“.
Nun also zum eigentlichen Teil – sicher habt ihr schon bemerkt, dass der Schreibstil von Kai-Uwes abweicht – richtig! Nach etlichen Ausfällen bei den letzten Rennen, die ich, bis auf einen verletzungsbedingten, alle der Disfunktion einiger Zündungsteile meiner Husky zusprechen kann, und nach denen sich meine Lust, einen Bericht zu tippen, immer auf ein Minimum reduziert, kann ich nun endlich mal wieder an KUs Stelle in die Tasten hauen. Auf geht’s:
 
Wo war ich – ach ja, das Starterfeld … Das ist ja in W-dorf immer so zusammengestellt, dass zwischen die 30 Führenden des LM-MV-Championats das ein oder andere Tripel Wolterdorfer Clubsportfahrer gemischt wird und danach dann klassenunabhängig nach Nennungseingang das Moped auf die Startrampe geschoben werden darf. Da werden dann schon mal Stimmen laut, die es bemängeln, dass Top-Fahrer der LM-Berlin-Brandenburg recht stiefmütterlich behandelt und erst im hinteren Feld auf den Kurs geschickt werden. Naja – genauso freuen sich die MV-Leute, für die die Auffahrten in den Sonderprüfungen keine all zu große fahrerische Herausforderung darstellen, nicht unbedingt, wenn ein nicht so erfahrener Clubsportler auf den engen Trails vor ihnen quer am Berg liegt. So hat jeder seine kleinen Kritikpunkte, und vielleicht reagiert der Veranstalter ja auch mit einer geordneten Startfolge darauf – erst LM-BB Championat, dann die Top 30 aus MV und im darauf folgenden Jahr umgekehrt, oder so … Wen irgendwas gestört hat, konnte ja diesmal sogar ein kleines Umfragekärtchen ausfüllen, damit es die Frauen und Mannen um Wolfgang Buske und Harald Täger im nächsten Jahr noch besser machen können. Ich muss leider gestehen, dass mein gelber Zettel noch jungfräulich im Programmheft liegt, aber ich gebe ihn ja hier quasi nachträglich in ausführlicher Form zu Protokoll. :o) Alles, was man vom Vorstartablauf von Wolterdorf kennt, wie Parkplatzverteilung, Anmeldung, technische Abnahme, Park-Fermé, Tankzoneneinrichtung an der Feuerwehr und die mit bunten Lichterketten geschmückte Startrampe auf dem mit Sponsorenplakaten reichlich bedachten Marktplatz war in gewohnt bester Ausführung vorhanden. Neu war lediglich, dass der Motorensound beim Lichtchek der TA diesmal noch satter klang (natürlich nur bei den 4-Taktern … 2-Takter dengeln da nur noch nerviger … bis auf Björn Feldts CR500 vielleicht ;o), denn diese fand in der Tiefgarage unter dem Plusparkplatz und nicht, wie in den letzten Jahren, bei den Schienenfahrzeugen statt. Für die zweite Neuerung gibt’s (wahrscheinlich nicht nur von mir) einen großen Pluspunkt, denn es wurden zwei Mann abgestellt, die vor dem Start und, was noch viel wichtiger war, nach jeder Runde dafür sorgten, dass die Fahrer geordnet zur ZK kamen, um ihre Fahrerkarten abzugeben. Jeder hat bestimmt noch die Drängelszenen der zurückliegenden Veranstaltungen vor Augen, wo man sich schon fast kämpferisch die richtige Stempelminute verdienen musste, auch wenn man rechtzeitig die jeweilige Runde beendete. In diesem Jahr hat es, dank der beiden Herren, super geklappt – Daumen hoch dafür.
Nach dem Start, der, begleitet durch die Moderation von Jöran Hill, wieder von ehemaligen Fahrergrößen aus Polen sowie den Stadtoberhäuptern von Rüdersdorf und Woltersdorf vorgenommen wurde, kam man gleich auf jenes Stück Etappe, welches jeden Endurofahrer schon vor dem Rennbeginn mit einer schier unlösbaren Aufgabe bei der Bekleidungswahl konfrontiert. Denn es ist sehr schwer, die etwa sieben Kilometer bis hinter die Autobahnbrücke zu bewältigen, ohne das man friert, einem aber auf dem weiteren Kurs dennoch nicht der gesamte Saft aus den Poren schießt, was ja ab der zweiten Runde nur mit noch mehr Frösteln bei der Umrundung der zahlreichen Kreisverkehre (südwestdeutsch auch als Kreisel bezeichnet) verbunden wäre. Ich für meinen Teil reduziere diese Entscheidungsfindung immer darauf, dass ich ausnahmslos nur mit Fahrershirt, dem darunter befindlichen Brustpanzer sowie T-Shirt unterwegs bin. Ich habe dann einfach ein paar Faxen gemacht wie wippen, hin und her schaukeln, in die Hände klatschen und meine Husky in die Federn drücken. Damit bin ich bisher immer gut gefahren und hatte so auch keine Überhitzungsprobleme im richtigen Gelände. Hinter der Autobahn ging’s dann kreuz und quer durch das bekannte kleine Wäldchen und hin und her über den Straßenwall zu einer jeweils recht lustigen Auf- bzw. Abfahrt und noch ein paar schöne Singletrails entlang. Ich weiß nicht, ob sich die Streckenmonteure von der 1. Vorpommerschen Geländefahrt in den Nordost-Wäldern ermutigt fühlten oder ob es schon länger geplant war, aber es gab diesmal eine Menge Holz zu queren. Es waren nicht nur die beiden Baumstämme in der Sonderprüfung unter der Stromtrasse, die man ja früher sogar noch umfahren konnte, sondern die Fahrer wurden auch von drei Dreierbündeln und einem einzelnen Stamm kurz vor dem damaligen Bergabsprung angelacht, welche vorher als Streckenbegrenzung an den Auffahrten dienten. Ach ja – und dann waren da noch die drei Dicken Dinger aus Hoffis Vorbericht. Bei der Wahl des Stammdurchmessers sind bei den Streckendesignern garantiert die alten Trialfahrer-Gene wieder durchgekommen. :o) Als ich in der ersten Runde nach den erwähnten Singletrails darauf zukam, wuchtete bereits ein Fahrer seine Maschine rückwärts vom ersten Stamm runter. Das muss ihn so geschafft haben, dass die Streckenposten ein Einsehen hatten und ihn vorbei schieben ließen. Ich bin zwar nicht elfengleich aber dennoch ohne Probleme drüber gekommen und stand damit vor der ersten DK, der eine SP-ähnliche Wiesenschleifenprüfung folgte, auf der man schon mal seine Kurventechnik wiederbeleben konnte. Ist man früher von dort außer über ein paar kleine Grashügel recht geradlinig auf einigen Wiesenwegen zu den alten Gleisanlagen gelangt, folgten diesmal recht abwechslungsreich alte Klärbecken, deren Durchquerung viele ja schon im Oktober in WLG üben konnten, eine schmale Brücke über einen Wassergraben und eine enge Passage entlang eines schlammigen Ufers, welche allerdings nur die erste Runde durchhielt. Den Sand zwischen den Gleisen hab’ ich gemieden – so was haben wir hier oben genug – ich habe mich sehr darauf gefreut endlich mal wieder im 5.Gang über Bahnschwellen zu brettern – ein erhebendes Gefühl. Zwar hat es auf dem zweiten Stück vor den Wagons, die man auf der rechten Seite passierte, einmal mächtig gescheppert, da eine der Schwellen fehlte, die 0,9 Bar in meinen Reifen waren aber wohl ausreichend. Am Hinterrad eines Vereinskollegen ging dieses „kleine“ Schlagloch nicht ganz spurlos vorrüber – ist aber nur ´ne kleine Beule geworden. Nach den Sandwhoops rechts neben den alten Güterwagen ging’s dann wieder durch Stadtgebiet und links vor der Kirche über einige 100 Meter Kopfsteinpflaster sowie eine Abfahrt zum eingewöhnen zur DK2 und dem Herzstück der Runde, dem Rüdersdorfer Tagebau mit der Wertungsprüfung unter den Windrädern sowie dem umliegenden Gelände, welches zur wohl schwersten, jemals zu bezwingenden SP-Zufahrt hergerichtet wurde. Ich habe zwar vergeblich auf meine Absolution gewartet ;o) , fand es aber absolut genial und konnte gar nicht genug bekommen. Nicht nur aus diesem Grund wäre ich sehr gerne noch eine vierte Runde gefahren. Das mögen einige etwas anders gesehen haben. Zumindest die, welche die zahlreichen Einsätze der Streckenposten an den Auffahrten nötig machten oder jene, die den Baum an der Abfahrt direkt nach dem Ziel der SP seiner Rinde beraubten, als sie ihre Maschine unsanft an ihm einparkten. Ich hoffe, es hat dort keinen ernsthaft erwischt. Oder hat sich etwa der Pechvogel des Tages seinen Zeigefinger und Arm an dieser Stelle verbogen? Gute Besserung noch mal an dieser Stelle. In der Sonderprüfung gab’s dann eigentlich keine nennenswerten Überraschungen. Zum großen Teil war der Streckenverlauf aus den Vorjahren bekannt und auch schon gut eingefahren – oder waren die Spuren doch nicht alle von 2007 … so wie auch an der Stromtrasse? ;o)
Wenn auch etwas überholunfreundlich, ist für mich der Test unter den Windanlagen die beste SP der Saison, da am endurotypischsten. Es folgten nach der Abgabe der SP-Zeit dann noch ein, zwei kurze aber schöne Ab- und Auffahrten, bevor es über Wege und Straßen zur Crosser-Austobe-Stelle, einem großen, tiefsandigen Acker, ging, auf dem einige schnelle Kurven abgesteckt waren. Da konnten alle mal ordentlich am Hahn drehen. Ich hab’s da eher etwas ruhiger angehen lassen und hab’ die Ackerglüher dann auf den folgenden Waldpassagen wieder einge- und zum Teil auch überholt.
Vor der SP2 ging es im Wald dann noch viel geradeaus, durchsetzt nur von einigen Bodenwellen der zurückliegenden Veranstaltungen – Spaß hat’s trotzdem gemacht. Es wäre aber echt genial, wenn sich die Streckenauskundschafter noch mit dem Förster einigen könnten, den elend langen, schnurgeraden Sandweg (mit den zwei Flatterbandschikanen – die ja leider nur einmal die wilde Meute überlebt haben) durch ein Etappenstück z.B. hinter der ersten Baumreihe zu ersetzen – ich weiß, das sagt sich immer so einfach … aber geil wär’s halt. :o) Als Sehenswürdigkeit stand die folgende Prüfung der SP1 in nichts nach, denn durch den emsigen Einsatz der Woltersdorfer wurde viel geschaffen, was den Kurs einladend macht – für Fahrer wie für Zuschauer.
Neben den bereits erwähnten Holzhindernissen wurden auch einige Hügel und Löcher geschaufelt, der hintere Teil großflächig von Gestrüpp und Ähnlichem befreit, zahlreiche Werbebanner aufgehängt und auch für Verpflegung gesorgt.
Der Scharfrichter dieser Wertungsprüfung war der zweite Teil der Baumstämme vor einer der Auffahrten. Mit zunehmender Renndauer war der extra aufgeschüttete Sand vor dem Stamm von verzweifelt durchdrehenden Hinterrädern weggefräst und er entwickelte sich somit zu einem potenziellen Zeitfresser von nicht zu unterschätzender Höhe. Man musste so quasi aus dem Stand den dann folgenden Berg angehen. Das stellte aber eigentlich kein großes Problem dar, denn der Untergrund kam dem klassischen Werxboden schon sehr nahe, sodass man locker am Berg noch einen Gang hoch schalten konnte - natürlich ausreichend Hubraum vorausgesetzt. Denn Hubraum ist schließlich durch nichts zu ersetzen, außer durch … na ihr kennt das ja :o) – jedenfalls war an den Auffahrten eine echt brontale ;o) Beschleunigung möglich. Etwas Zeit konnte man aber noch an einer anderen Stelle liegen lassen, was ich dann auch prompt in der dritten Runde tat. Die Kurve am Hang zwischen der kurzen Ab- und der letzten Auffahrt habe ich deutlich weitläufiger als geplant genommen, aber ein beherzter Dreh am rechten Lenkerende katapultierte meine Husky und mich vom unteren Absperrband zügig nach oben zum Werbeträger-Hochsitz. Es folgten noch ein paar Schleifen, aufgeschobene Hügel und ein etwas größerer Sprung ins Flache bevor man nach der Ziellinie der SP die Möglichkeit hatte, noch einige Waldkilometer zu genießen, um dann zur letzten DK und über die Schleuse zurück zum Markplatz zu kommen. Die Entscheidung, ob man es noch zum Tanken zur Feuerwehr schafft, fiel in diesem Jahr nicht schwer, denn die Rundenzeit war mehr als ausreichend lang. Dass die Bemessung der richtigen Rundenzeitvorgabe schwierig ist, durften wir als Geländesport-Nordost-Team ja im letzten Jahr auch schon am eigenen Leib erfahren, als viele Fahrer gut eine halbe Stunde früher im Ziel waren und sich über aufkommende Langeweile und Muskelerkaltung beklagten.
Als Enduro noch Geländesport genannt wurde, war es Usus, dass sich das Rennen auf der Etappe entschied und die Sonderprüfungen nur der Platzierungsseparation von Fahrern mit der gleichen Anzahl von Strafminuten dienten. Leider bekommt der gemeine Hobbyendurist gleich eine mittelschwere Herzattacke, wenn er die Zeitvorgabe nicht schafft und Strafpunkte bekommt. Diesem Umstand misst er dann soviel Bedeutung bei der Beurteilung des Rennens bei, dass es reihenweise Negativbewertungen gegen den Veranstalter hagelt. Dadurch gab es ja sogar schon nachträgliche Neutralisierungen der Strafzeiten. Ein weiterer und wahrscheinlich der gewichtigere Grund für moderate Etappenzeiten ist allerdings die immer größer werdende Erschwernis bei der Genehmigung solcher Enduroläufe, wodurch es unumgänglich wird, einige Asphaltkilometer nebst Ortsdurchfahrten in den Kurs einzubauen, auf denen die Fahrer bei eng gesteckten Zeitvorgaben zu nicht STVO-konformer Fahrweise genötigt würden – zumindest die, welche nur dort schnell fahren können. Jene Entwicklung wird auch der Hauptanlass für den Fahrtleiter Wolfgang Buske gewesen sein, die Zeit für den Kurs auf 100 Minuten festzusetzen. Dies hielt einige Fahrer allerdings nicht davon ab, ihr „Können“ beim Überholen von Autos bei durchgezogener Mittellinie unter Beweis zu stellen oder wie zwei Kandidaten im hohen Gang und Gas am Anschlag an meinem Kollegen und mir vorbei in Vogelsdorf reinzuhämmern. Von einem könnte ich sogar die Startnummer bezeugen … nur soviel: Er „beschmutzt“ mit dieser Aktion quasi sein eigenes Nest, denn er gehört dem gastgebenden Verein an. Auch mein deutliches Handzeichen konnte ihn nicht zum Bremsen bewegen. :o( Nötig wäre diese hirnlose Raserei jedenfalls nicht gewesen, da die Rundenzeit garantiert nicht zu knapp bemessen war, denn alle Fahrer des MC-Wolgast konnten sie einhalten und hatten sogar noch 15 bis 25 Minuten zum tanken, trinken, essen und quatschen. Und wir sind in Ortschaften nicht gerast, denn wir kennen die Probleme bei der Genehmigung eines solchen Endurolaufs und danach nur zu gut. Vielleicht sollte die Polizei ihre Warnung, Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen, im nächsten Jahr tatsächlich mal wahr machen. Aber ich will hier nicht weiter ´ne Standpauke halten sondern mit meinem Lob für das Organisationsteam fortfahren. Dass die Strecke sehr schön war, hab’ ich ja bereits gesagt. Aber auch der gesamte Ablauf des Events war top. Die üppig bestückte Tombola und die schöne Siegerehrung, bei der größtenteils sogar die Sponsoren selbst die Pokale überreichten, zeichneten das von den drei vorangegangenen Novemberpokalen bekannte Bild eines klasse Finallaufs.
Zu den Ergebnissen brauche ich ja nicht viel sagen, die stehen ja schon sauber aufgelistet hier drunter. Nur so viel zu den Geländesport Nordost Fahrern: Glückwunsch an Gerrit Helbig, der seinen Wunsch, in Woltersdorf mal ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, in diesem Jahr wahr machen konnte. Paule #90 hat mit seinem 9. Tageswertungsplatz seinen ADMV-Meistertitel bestätigt und seine LM-MV-Platzierung entspricht genau seinem Saisongesamtergebnis des 4. Platzes. Markus Hermann vervollständigte mit seinem dritten Tagesplatz die top Mannschaftsleistung (2. Platz) von MC-Wolgast I, die in der Jahresendabrechnung nun auf dem 3. Platz liegt.
Jan „Jannek“ Joachimstaler, der seine aktive LM-Zeit bereits im letzten Jahr für beendet erklärt hat, zeigte mit seinem 4. Platz bei den Senioren noch einmal, dass er immer noch den größten Teil der Konkurrenz hinter sich lassen kann.
Ich persönlich freue mich über meinen 7. LM- und ADMV-Platz (11. in der Tageswertung). Leider war ja in der Gesamtwertung nicht mehr drin durch die 3 verpassten Wertungen wegen meiner Ausfälle.
Was bleibt noch zu sagen? Ach so – falls bei meinen Vergleichen der diesjährigen Streckeführung mit den vorangegangenen etwas nicht stimmt, wird das daran liegen, dass ich beim letzten Novemberpokal meine Husky schon in der ersten Runde mit kaputter Zündspule die gut 7 Kilometer von der alten Gleisanlage bis zum Edeka schieben konnte, also nur recht wenig von der Etappe kennen lernen durfte. Meine Vergleiche beziehen sich also auf den Kurs von vor zwei Jahren.
 
So – das soll’s also für 2008 gewesen sein. Der letzte (im wahrsten Sinne des Wortes) Menüpunkt der Saison ist ja dann wieder die Meisterehrung am 22. in Linstow.
 
Wir sehen uns dort – Gruß don-r-wetter #84.