Enduro-LM Rund um Rehna am 18.08.2013

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Der König von Dudelang und Maseck geben hier ihre Rennberichte vom LM-Lauf Rund um Rehna zum Besten:

 

 

Hallo Freunde des Endurosports,


 
Klassische-Enduro-Fahrt „Rund um Rehna“, so hieß der Lauf am letzten Wochenende zur Wertung in der Landesmeisterschaft. Rehna war bis jetzt ein unbeschriebenes Blatt für mich, anders gesagt, es war mein erster Lauf an diesem besagten Ort. Am 18. August 2013 um 14:23 Uhr beschloss ich, auch mein letzter. Der sechste Gang meiner neuen 300 er bedarf wohl einer Generalüberholung, weil die Beschichtung der hochwertig in Mattighofen handgegossenen Zahnräder durch die nicht enden wohlende Ackerpassagen ausgeglüht sind. Enduro-Fahrt ist was anderes, Kaffee-Fahrt am Sonntag trifft es da schon besser. Die Sonderprüfungen waren ja in Ordnung (im Vergleich zur Etappe), bis auf die nicht funktionierende Zeitnahme. Mal sehen was Herr Teegen sich da zusammen rechnet, denn die Siegerehrung viel ja nach drei stündiger Wartezeit komplett ins Wasser. Und das wir als MC-Wolgast nicht seine Freunde sind war ja beim Abschluss seiner Glanzvollen Rede eindeutig zu verzeichnen. Ach ja der gute Herr Teegen: 61. Geländfahrt und er war bei allen dabei! Respekt! Organisatorisch eine absolute Katastropfe, von 61 jähriger Erfahrung keine Spur...  Der einzige der Bescheid wusste war wohl unser Freund der Herr Tegen, nur leider hat er anscheinend niemanden in seine glorreichen Planungen eingeweiht..... drei Runden stehen in der Ausschreibung, zwei werden von vorherein nur gefahren, 5 Euro Fandgebühren werden umgewandelt in Leihgebühren und und und.... Wie waren seine Worte: Wir fahren hier Enduro und wenn es neben dem Weg lang geht dann wird da auch gefahren, außer wir vom MC-Wolgast natürlich nicht.... hat er alles gesehen der Lux....  Jo.... genau....   Wir sind ja alle Schweinehunde...
 
In diesem Sinne euer "KÖNIG"

 

Masecks Eindrücke vom Rennen:

 

Dritter LM-Lauf MV 2013 in Rehna


 
Jemand aus „unseren Reihen“ war an mich heran getreten, ich möge doch einen kleinen Bericht über obiges ins Netz klöppeln. Nun, nachdem ich mir etwas Mut ange… -  gessen habe, werde ich dieses gern in meiner mir eigenen Art versuchen:
Die 61.ADAC-Geländefahrt „Rund um Rehna“ fand als dritter Lauf am 18.8 2013 rund um jenen dem Namen gebenden Ort statt. Circa 160 Fahrer hatten gemeldet, darunter natürlich auch die „üblichen verdächtigen“ Enduristen aus dem Geländesport-Nordost-Kreis und des MC Wolgast. In diesem Jahr hatte der, wer auch immer für das Wetter Verantwortliche, ein Einsehen und sorgte mit erträglichen Temperaturen und kleinen Abkühlungsschauern dafür, die die holde Fahrerschaft nicht zu sehr leiden mußte. Man denke nur an die tropischen Temperaturen im letzten Jahr. Also gute Voraussetzungen!
Viele waren schon am Samstag angereist und erkundeten das Sonderprüfungsterrain auf Schusters Rappen.  Einhellig war man der Meinung: der Veranstalter hat sich bemüht, zwei abwechslungsreiche SP`s abzustecken, das schnöde Ackerschleifenfahren wurde durch Nutzung der örtlichen (wenn auch begrenzten) Gegebenheiten (zum einen die Cross-Strecke mit umliegenden Gelände, zum anderen die ehemalige Apfelplantage inklusive Umland) doch recht ansprechend aufgelockert. Wir befinden uns ja in Mecklenburg, hier ist bekanntlich die Auswahl an Extremhindernissen natürlicher Art begrenzt. Die Etappen selbst, dies sei schon mal voraus genommen, bestanden dann doch aus den bekannten Acker-und Straßenkilometern, die in den Jahren davor genutzt wurden. Auf die Gefahr hin, hier zu dick aufzutragen: der MC Rehna kann sich glücklich schätzen, jemand wie H. Teegen in seinen Reihen zu haben, denn ohne seinen guten Draht zu den umliegenden Gemeinden und den Bauern und Forstwirten der Region wäre diese klassische Enduroveranstaltung schon seit Jahren nicht mehr auf dem Rennkalender. Diese bittere Erfahrung durften wir ja in unserer eigenen Region auch erleben. Damit aber genug des Lobes, ganz so optimal war der Verlauf des Rennens dann doch nicht.
Wenn man am Sonntagmorgen mit einer Schimpftirade begrüßt wird, die sehr viel Ähnlichkeit mit der Abschlußrede 2012 hatte, stimmt das doch mehr als nachdenklich: Natürlich gibt es auch im Endurosport schwarze Schafe, die sich über geltende Regeln hinwegsetzen und - vom Ehrgeiz zerfressen – ohne Rücksicht auf leistungsschwächere Sportfreunde mit der Brechstange agieren und den abgesteckten Kurs so interpretieren, wie es grade paßt. (Man bedenke: Es geht hier um einen fairen sportlichen Vergleich untereinander und nicht um einen Kampf auf Leben und Tod!) Es macht aber keinen Sinn, in diesem Ton alle Teilnehmer über einen Kamm zu scheren, denn die schwarzen Schafe sind nur ein geringer Anteil der Fahrer. Ich für meinen Teil fühlte mich schon ein wenig persönlich angegriffen! Und die Mitstreiter des ADAC-Laufes wußten nun schon gar nicht, was sie davon halten sollten. Soviel dazu!
Die angepeilten 3 Runden a 65km wurden leider nicht absolviert, durch technische Probleme der Zeitnahme in den SP`s, welche zu guter letzt noch pro Kopf mit 5,- € gesponsort wurde, führten zu einem etwas chaotischen Rennverlauf und einer Verkürzung auf zwei Runden und einer extra Wertungsrunde an der bekannten Apfelplantage. Außerdem verunglückte ein Sportsfreund aus den Reihen der Klassik-Freunde schwer (beide Oberschenkel gebrochen?). Das Debakel setzte sich dann bei der anstehenden Siegerehrung fort, diese wurde erst mehrfach verschoben und schließlich dann komplett abgesagt. Die Auswertung hatte sich wohl als so kompliziert herausgestellt, das man am Sonntag nicht zu einem Endergebnis kommen konnte und eine Pokalübergabe nun auf postalischem Wege stattfindet, wenn man sich einig geworden ist. Fraglich, wann das sein wird! Deshalb kann zu diesem Zeitpunkt auch nichts über das Ergebnis berichtet werden, dieses wird dann nachgereicht.
Was es gibt, sind Bilder der Veranstaltung, im Netz sind auch schon Videos aufgetaucht, einfach die üblichen Quellen durchforsten oder unsere Galerie bemühen.
Auch wenn der kritische Unterton in meinen schriftlichen Ausführungen überwiegen mag, war es eigentlich eine schöne Veranstaltung, die mir viel Spaß bereitet hat. Der bittere Beigeschmack indes wiegt schwer. Welche Vorwürfe wem unterstellt wurden entzieht sich meiner Kenntnis, für das weitere Fortbestehen der LM MV ist es meiner Meinung nach jedenfalls nicht grade förderlich, wenn man sich gegenseitig auf die Füße tritt. Unser schon so bei vielen nicht beliebter Sport wird es dadurch nicht leichter haben, das steht fest.
Ich möchte zum Schluß noch betonen, das dieses Geschreibsel meine eigene Sichtweise auf die Veranstaltung darstellt und in keinster Weise als die Meinung der Enduristen des MC Wolgast verstanden werden darf. Sollte ich jemandem zu nahe getreten sein, möge man mir das nicht zu sehr nachtragen!
 
Mit sportlichem Gruß
Maseck72

 

Ergebnisse gibt's wie immer auf www.kujahns.de.

 

Und Bilder von Steffi in unserer Galerie: