Börnichen 2011 – Guten Tag mein Name ist Wurzel

Das Schauspiel begann ca. 100km vor Chemnitz, der Himmel Sekundenbruchteile von einem Leuchten erfüllt, welches in seiner Schönheit nur davon überschattet werden konnte, dass die Gedanken auch am nächsten Tag, also am kommenden hingen.

Gewitter, wunderschön für jeden, der mit einer Flasche Wein oder anderen wahrnehmungsvernebelden Kunstwerken der Alkoholproduktion in einem trockenen behaglichen Heim sitzt. Aber im Gefährt zu meinem ersten Antritt auf ungewohntem Terrain machte dies, dank der vorhergesagten und zu erwartenden Hindernisse, nicht unbedingt Mut.

So kam es dann auch, es begannen sich schlagartig die Schleusen zu öffnen und die sollten sich erst einmal nicht wieder schließen. Dank der Geduld meiner Mitstreiter, Jan und Jörg, sind wir mit Jans allseits bekanntem und geliebtem Ducato samt Schneckenhaus, ähm… Wohnanhänger um erst ca. 22 Uhr in Berlin losgefahren. Wenn ich mit meinem Passat oder der Simmi unterwegs bin, ist es mir eigentlich noch nie passiert, dass mich Wildfremde, nur durch ein heruntergekurbeltes Fenster ermutigt, auf offener Strasse an einer roten Ampel ansprachen. Aber der überlebensgroße Endurist an den Flanken des edlen Gefährts lädt scheinbar zum Plausch ein. Smalltalk der besonders kurzen Art war die Folge. „Was fahrt Ihr?“ Jan: „KTM!“, da blieb mir nur noch schnell einzuwenden, dass dies um Himmels willen nicht der Fall ist, und schon war grün, und es ging weiter.

Die Autobahn erreicht und den Holzkeiltempomaten unter Jans Fuß justiert, ging es mit 80 – 90 km/h gen Süden, um gegen ca. 1:30 Uhr das angesprochene Schauspiel erleben zu dürfen. Wir waren dann noch eine Stunde im Dauerregen unterwegs, mal dem Navi folgend und mal den Erinnerungen „meiner“ alten Herren. ;-)Ein, ähm… zwei Mann können sich ja nicht auf solch technischen Schnick Schnack verlassen. Nach einem Diesel vernichtenden Anstieg fanden wir die Augustusburg und quasi das Ziel, den Festplatz Börnichen. Dank der Inkontinenz höherer Mächte verzichteten wir aufs Abschnallen des Wohnanhängers und gingen gleich zum Bier über. Es wurde 4 Uhr, eh uns die Lider schwer wurden.

Am nächsten Tag, nachdem wir eigentlich fast alles aufgebaut hatten und der Bulli zentimetergenau durch Jan ausgerichtet wart :-), wurden wir freundlich aber bestimmt von unserem Logenplatz wegkomplimentiert. Es sollte dort nur ein Fahrzeug gleichzeitig „gelagert“ werden, irgendwie war es ja - so ärgerlich für uns - auch zu verstehen. Also Umzug Richtung Kirche und das Lager am Grünschnittcontainer aufgestellt.

Endlich konnte es losgehen. Mir wurde der sagenumwobene Untergrund des  Enduro“ursprungs“landes gezeigt. Ich vermutete unter jedem Stein und auf jeder Wurzel den Hauch von damals, also Werks MZ, Simson und Schweiß von noch „echten Enduristen“ ®. Als erstes schauten wir uns das potentielle Schlammloch auf dem Weg zum „Bachaufstieg“ an. Hier haben wir uns schon versunkene und für die Nachwelt konservierte technische Neuerungen ausgemalt. Wer soll denn sonst die Pyramiden unserer Ingenieurgeschichte bewahren ;-). Schnell erkannte man Alternativen und beruhigte sich mit dem Satz - na Jörg, richtig: „Es ist ja für alle gleich.“ - also weitergestiefelt. So folgten ein paar kleine Ab- und Auffahrten, die, für mich eher ungewöhnlich, natürlich vorkommende, kleine bis mittelgroße feste Körper enthielten. Ich glaube man nennt sie hier Steine … Sowas hat man in unserem nordischen Sandkasten ja nur, wenn der Baggerfahrer aus der Kiesgrube seine Siebrückstände preisgibt, und dann kommt man selten auf die Idee darüber zu fahren. Dank des Regens waren die kleinen Abfahrten auch ordentlich glatt, ich habe mir also einen wunderbaren Termin für mein Börnichendebüt ausgesucht. Noch ein Stück weiter dann eine für Linzenzler und Hobbypiloten geteilte Auffahrt, an der ich mir in meinem unglaublichen Übermut doch echt rausnahm zu bedauern, dass „wir“ nicht die Profivariante fahren werden –NOCH. Dann eine schöne Abfahrt Richtung Bach, der durch die nächtlichen Ergüsse, so wurde mir berichtet, deutlich gefüllter war als in den Vorjahren. Hier wurden alle Spuren besprochen und als machbar eingestuft.

Wieder zurück am Auto wart mir noch das Highlight der Strecke gezeigt, die Auffahrt hinter Wünschendorf. Ja hier durfte ich zum ersten Mal bestaunen, was ich nur aus Zschopauvideos kannte. Steine, Kanten, Wurzeln und Rinnen taten sich auf, und mir wurde prophezeit, von diesen schon noch zu träumen. Auch hier wurden Spuren besprochen … Es konnte eigentlich nichts schief gehen. So wanderten wir noch die Sonderprüfung ab, die ja einen ganz anderen Charakter haben sollte als der Rest der Strecke und als durch und durch machbar - nur mit welcher Geschwindigkeit - einzustufen war.

Der Vorabend des Renntages sollte dann mit guter erzgebirg’scher  Küche und Bier abgeschlossen werden.

Die technische Abnahme wurde von den Verantwortlichen ja auf die unchristliche - verstehe ich gar nicht, wurde man durch das Gebimmel der nahen Kirchenglocke doch eines anderen Eindrucks gewahr - Zeit von 6-8 Uhr gesetzt. Wir pellten uns also mürrisch aus den Federn und brachten die Arbeitsgeräte zur Anmeldung, technischen Abnahme und damit in den Parkfermé. Nun waren wir also unserer aufmerksamkeitsliebenden Kontoumgestalter beraubt.

Es blieb die Box einzurichten, sich mit seinem Drang zum Klo und der Gewissheit, heute nichts Festes mehr zu sich nehmen zu können, abzufinden und auf meinen Start um kurz vor 11 und Jans um kurz nach 11 Uhr zu warten.

Da stand ich also auf dem liebevoll gebauten Holzsteg in Richtung Start und ließ die quälenden Minuten verstreichen, bis einer (eher zwei) nach dem (den) anderen mich meiner Startzeit näher brachte(n). Es war soweit, mein Vordermann sollte auf die Hatz gehen, doch seine KTM hatte irgendwie nicht soviel Elan wie ihr Treiber, und so wurde erst nach 45 Sekunden mit einer Kombination aus Kicken, E-Starter und Beidem der Lebensgeist zurückerobert, und er konnte starten. Es bleiben also eigentlich nur Sekunden, bis es auch bei mir losgehen konnte. Aber da las der Sprecher sein wohl vorbereitetes Manuskript vor, das ja zu jedem Fahrer etwas mehr oder weniger überraschendes verborgen hatte. Bei mir hieß es, dass ich also im Team „Geländesport“ starten wolle. Ich wurde also befragt, wie ich denn auf diesen schlichten Namen kam, und ich versuchte zu erklären, dass auf seinem Zettel scheinbar nicht genug Platz war, um auch noch GELÄNDESPORT-NORDOST aufnehmen zu können. Wie ihr euch denken könnt vergingen also eigentlich wertvolle Sekunden und es wären wohl goldene geworden, wenn die gute Sonnenschirmhalterin - es waren 29°C, womit wohl keiner mehr gerechnet hat - mich nicht gefragt hätte, ob meine Startzeit nicht 10:52 Uhr war. Ich sagte ja und schaute gleichzeitig auf die Uhr. Leichtes Grausen erfasste mich, da stand 10:52,34 Uhr. Danke nochmal an dieser Stelle, Du gute Fee ;-).

 

Der Sprecher hat es also geschafft, sowohl mich als auch meinen Mitstarter so abzulenken, dass wir fast unsere Startzeit verpennt hätten. Eine Kurbelwellen- und 2 Nockenwellenumdrehungen später ist die 520er Beate, äh ... Beta aber brav angesprungen, und es konnte losgehen.

Der Anfang führte durch verwinkelte Gassen des kleinen Örtchens, bis es dann links ab auf einen Feldweg an einer Ackerkante im Gebüsch und über eine Wiese ging. Und da war sie dann meine erste Bekanntschaft mit den erzgebirgischen Bodenverhältnissen. Der Neigungswinkel der Abfahrt in den Wald war eigentlich nix ungewohntes, da hab ich doch schon schlimmeres erlebt, dachte ich noch kurz und schon wurde ich schneller - trotz der Mahnung des Streckenpostens langsam zu machen. Der hat da wohl heute schon einiges gesehen. Der Regen der vorangegangen Tage hat jede Wurzel und jeden Stein gefühlt wie Kernseife werden lassen. Man konnte nur kontrolliert runter und zwischen den sehr großen Klamotten durchhalten. Nun deutete eine Rechtskruve schon an, dass die Abfahrt wohl nur da war um dann eine noch viel „miesere“ Auffahrt ermöglichen zu können. Und da war sie auch schon, mich blickten lauter Birnenfresser an… naja mir doch egal, bis an den Viertaktkrümmer werden sie schon nicht ragen :-), und ich gab Gas. Mein Heck rumpelte über alle Widrigkeiten hinweg, die Stollen meines Endurocomps fanden selbst in diesem Geläuf irgendetwas das sie Grip findend entgegen der Fahrtrichtung werfen konnten, und so kletterte ich - anders kann man das nicht nennen - wieder hinauf zu der Wiese, die ich 200m vorher gerade nach unten verlassen hatte. Ich habe gepumpt wie ein Maikäfer und fing an mich zu fragen, wie ich das denn 3 Runden lang durchhalten sollte. Weiter ging es nun etwas gemächlicher - der Einstieg ist euch echt gelungen Jungs :-) - an Ackerkanten entlang und auch hier und da mal im Gebüsch oder ein kleines Stück im Wald zur ersten DK. So richtig hatte ich mich noch nicht an den rutschigen, mit Wurzeln und Steinplatten gepflasterten Untergrund gewöhnt, da ging es an einem Rapsfeld entlang wieder in den Wald, ich bog nach rechts und kam nur 100 Meter weit, da kam mir schon ein anderer Fahrer entgegen und gestikulierte mich wieder in die andere Richtung. Hier war der Abzweig ausnahmsweise mal nicht gleich zu erkennen, was aber in der nächsten Runde sofort mit einem Flatterband behoben wart - super reagiert von den Streckenverantwortlichen (ich frage mich immer noch wie Ihr das in dem abgelegenen Gebiet mitbekommen habt). Das war aber auch das einzige Mal, wo es nicht gleich zu erkennen war, beim Rest der Strecke ist die Erfahrung der Erbauer überall gegenwärtig gewesen. Also weiter in der richtigen Richtung, und jetzt wurde es erst richtig rutschig. „Der Pfad der Lehre“ (für mich) führte nun in alte Holzrückewege, die noch z.T. unter Wasser standen und die im Weg liegenden Stämme und Wurzeln einem das Vorderradtanzen beibringen wollten. Mann, Mann, dachte ich mir noch, du musst lockerer werden, sonst stehst das hier nie durch, da ging es auf eine Holzbrücke mit sofort anschließender extrem wurzliger Auffahrt, vor der mich Jan und Jörg schon im Vorfeld gewarnt hatten. „Auf keinen Fall auf der Brücke Gas geben, die ist Arsch glatt.“, hatte ich noch im Ohr, da kam auch schon mein Mitstarter den Berg wieder runter, er hat die Warnung wohl nicht bekommen ;-). Also vorsichtig über die Brücke und kaum hat das Hinterrad sie passiert, Gaaaas und schwups war ich oben. Ging eigentlich ganz gut. Jetzt wurde ich auch ruhiger, ich hab angefangen, die Wurzeln „lesen“ zu können, und konnte locker drüberbügeln. Man gewöhnt sich nach einer gewissen Zeit wirklich an alles :-).

Jetzt ging es noch, auf nun gewohntem Terrain, viel hin und her. Die Orientierung komplett verloren, kam ich dann aus dem Wald und erkannte die Stromleitung, jetzt also gleich SP fahren … aber nein, es ging hier gefühlte hundert Male hin und her durch ewige Spurrinnen und Abfahrten gespickt mit knöchelfeindlichen, scheinbar von halbmotivierten Arbeitskräften des Netzbetreibers in 20 cm Höhe abgesägten, Baumstümpfen. Nur noch die Mutter der Schlammlöcher passieren, nach dem das Motorrad aussehen würde, als wenn es sizilianische Schuhe bekommen sollte, um es im Meer zu versenken.

 

Vor mir tat sich eine Schlange Fahrer auf sowie das ZK Schild. Ein Blick auf die Uhr offenbarte, 10 Minuten Aufenthalt. Jörg kam mit der Wasserflasche angerannt, bevor ich allerdings sah, dass hier sogar Becher ausgeteilt wurden. Hut ab, das ist ja wie bei der Tour de France - nur ohne Doping.

Jetzt aber weiter, wieder in den Wald ein paar glitschige Wege entlang, aber wo ist die SP? Nach ca. 3km richtig schönen Enduropfaden lag sie vor mir. Die Streckenführung war wie bei der Begehung erforscht recht harmlos, erst ein paar mal den Hang an der Stromleitung rauf und runter, um dann auf schnellen, langgezogenen Kurven über einen kleinen Hüpfer über 'nen Weg auf eine Wiese mit minderwertigem Traktionsniveau zu kommen. Hier ging es einige Male hin und her. Alle drei Runden kam mein Hintermann (618) auf mich zu, und ich musste ihn ziehen lassen. Sorry noch mal für die eventuelle Sekunde, die Du verloren hast, ich hab versucht, mich zeitnah dünne zu machen.

Am Ende ging es noch in 'nem Halbkreis um die SP-Wiese auf einem lustigen wurzelgesäumten Singletrail auf den ruhigen Part der Strecke. Der Weg führte über Wiesen und Äcker auf Wegen entlang. Irgendwo saß eine kleine Familie, wo der kleine Mann unermüdlich seine Hand raushielt, die ich jedes Mal abklatschte, was von ihm und seiner Mutter mit Jubel begleitet wurde. Echt super wie die Begeisterung schon am Anfang eingeimpft wird.

Nach einem Stück der Straße folgend, ging‘s wieder im Gebüsch eine Ackerkante entlang. Die erste Kurve im Gelände wurde meinem Mitstreiter gleich mal zum Verhängnis, und er lag im Gebüsch, Beta bergen war angesagt. Und da war sie dann also DIE Auffahrt in Börnichen. “Rein in die Rechtskurve und Feuer“, hatten wir besprochen, und so wurde es ausgeführt. Ging auch ganz gut, das Heck tanzte über die Steine, noch 5 Meter und Du bist an einer Stelle, wo man eigentlich auch wieder anfahren könnte … Es gelang, aber oben war man noch lange nicht. Ab hier hieß es, den Spurrinnen folgen und genug Schwung mitnehmen, um über die Steine und Wurzeln drüber zu kommen. Hier bedurfte es dann kurz einer helfenden Hand, mein Endurocomp schaffte es leider nicht, den Stein durchzusägen :-).

Völlig fertig also weiter, wieder runter, eine schön glitschige Treppe hinab, an deren Fuß schon ein paar Klamotten warteten, unvorsichtige Enduristen zerstörend in Empfang zu nehmen. Nach einer weiteren DK mit Colaspende von einem kleinen Jungen - danke noch mal – ging’s weiter auf ne Straßenetappe und ein wenig im Wald hin und her zum, am Anfang angesprochenen, Matschloch. Ich hielt erst einmal inne und fragte den Streckenposten ob‘s denn noch ginge, und er wies mir den Weg. An dieser Stelle mal wieder ein großes Lob an den Veranstalter, an allen neuralgischen Punkten stand ja wirklich jemand und half oder gab nen Tipp, wenn’s Mal nicht weiterging, super.

So gab es eigentlich nirgends Stau, allerdings kann das auch daran liegen, dass Börnichen keiner anfährt, der nicht ernsthaft an seine Skills glaubt. Die Hemmschwelle für Beginner ist wohl doch etwas höher, sah man ja 2010 in Woltersdorf. Hier meckert keiner es wäre zu schwer, da wird nur nach dem Motto vorgegangen: „Ist sie (die Strecke) zu stark, bist DU zu schwach.“ Mein Lieblingsmotto, sollte man sich auf den Helm kleben.

Nun noch die Schrägauffahrt hinauf, die die A-Lizenzler nie gesehen haben, nur um ihren popeligen Steilhang fahren zu können ;-). In der zweiten und dritten Runde hatte aber auch der Chickenway seinen neuralgischen Punkt, bei dem es hieß, nur keinen Schwung zu verlieren. Ich kam immer ganz gut drüber,  war oben angekommen aber froh, dass es wieder flüssig weiter ging. Mir ging‘s aber wohl nicht allein so, denn meist stand noch jemand von den vorherigen Startern und genehmigte sich einen Schluck oder rang einfach nach Sauerstoff … Es war aber auch noch echt heiß zu der Zeit. In der zweiten und dritten Runde wurde es dank ein paar Wolken deutlich angenehmer zu fahren und vor allem an ZK 1, ohne Schatten zu warten.

Aber weiter im Text, der Bach stand an, und der war richtig geil. Der Boden war wie gepflastert, nur von ein paar Kanten unterbrochen. Das Ding hat richtig Spaß gemacht und auch der Ausgang machte wider erwarten wenig Probleme. Hier kam es ja in den Vorjahren auch zu Dramen, meinten Jan und Jörg. Jetzt hatte man es fast geschafft, noch eine kleine Auffahrt, wo man lieber die hintere wählte, wie mein Mitstarter bitter feststellen musste, der auf der riesigen Wurzel hängen geblieben ist, und man sah die nervtötende ;-) Kirche wieder. Ich hatte in jeder Runde ungefähr 7 Minuten zum tanken und essen, bis es wieder an den Start ging.

Im Laufe der nächsten Runden, wurde die Strecke hier und da anspruchsvoller aber durch zunehmendes Abtrocknen an einigen Stellen  auch besser zu fahren. Ich habe mich dann noch einmal auf einer Wurzel in der Anfangsauffahrt festgesetzt, aber auch hier wurde wieder angepackt und mir auch gleich der Weg für den Rest der Auffahrt beschrieben.

Nach den drei Runden war ich dann auch gut zufrieden und habe mir als erstes gesagt: „Wenn Du Zschopau mitfahren willst …“ - und das wollte ich nach den Sixdays eigentlich – „… reicht Biertrinken und im Bürostuhl sitzen einfach nicht aus als Konditionstraining“. Es war also ein kleiner Augenöffner, dass der Untergrund doch etwas mehr schlaucht als unser platter Sandkasten.

Was bleibt, ist der 21. Platz in meiner Klasse … Man merkt halt doch, dass die Leistungsdichte etwas näher beieinander ist dort unten. In Woltersdorf hat es noch für den 5. gereicht. Allerdings sind in der Hobbyklasse auch durchaus Namen gestartet, die in der LM nicht hier anzutreffen gewesen wären, weil sie dank der Regeländerung aufzusteigen hatten. Da ist man dann natürlich als halbambitionierter Hobbypilot gleich mal von vornherein ein paar Treppen tiefer anzutreffen ;-). Ich bin zufrieden und werde auf jeden Fall, so ihr euch hoffentlich wieder aufraffen könnt, eine solch schöne Veranstaltung auf die Beine zu stellen, dann zur Vorbereitung auf Zschopau wieder dabei sein.

 

So long, danke für dieses Event, Frank P #616.